Islamismus in Deutschland


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Politischer Islam, Literaturtipp:
Dieses Büchlein vermittelt Grundkenntnisse zum Verständnis des politischen Islams in Deutschland und sollte unbedingt gelesen werden: Johannes Grundmann, Islamische Internationalisten (2005).

Nationalsozialisten, CIA und Muslimbruderschaft: Die Geschichte des Islamischen Zentrums München

In einer islamischen Buchhandlung erblickte der US-amerikanische Autor Ian Johnson eine Weltkarte, auf der alle Länder grün dargestellt waren, deren Bewohner mehrheitlich Muslime sind. An den vier Ecken der Karte waren 4 berühmte Moscheen markiert: (1) die Große Moschee in Mekka -- (2) der Felsendom in Jerusalem -- (3) die Blaue Moschee in Istanbul und (4) das Islamische Zentrum München. Wieso nun gerade München auf dieser Weltkarte genannt war, wunderte Johnson. Und so machte er sich auf Spurensuche und er schrieb ein hervorragendes Buch, das 2011 auch auf Deutsch herausgegeben wurde: Die vierte Moschee -- Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus. Ebenso zu empfehlen ist das Buch von Dr. Stefan Meining, Eine Moschee in Deutschland. Von ihm ist außerdem der Dokumentarfilm "Zwischen Halbmond und Hakenkreuz".
Ohne die Moschee in München/Freimann ist die Geschichte des Islams und insbesondere des politischen Islams in Europa nicht zu verstehen. Ein Interview mit Ian Johnsons und weitere Videos zum Thema findet ihr weiter unten auf dieser Seite.

Islamistischer Extremismus, Konvertiten und Terrorismus, Bedrohungen im Wandel.
Eine Veranstaltung des Verfassungsschutzes am 26. November 2009 in Potsdam.
Der Religionswissenschaftler Dr. H. M. Haußig untersucht in seinem Vortrag die Begriffe "Islamismus" und "islamischer Fundamentalismus". Bei der historischen und begrifflichen Einordnung zeigen sich die Probleme pauschaler Zurodnungen. So wird z.B. aufgezeigt, dass es recht unterschiedliche Tendenzen im Islam gibt, die sich selbst als "fundamentalistisch" definieren. »[...] Man findet darunter sowohl Anhänger totalitärer Ideologien als auch überzeugte Demokraten.[...]« Der Begriff "Islamismus" hingegen ist eine »[...] eindeutig westliche Prägung und habe im Arabischen oder Persischen kein Äquivalent. Versuche, den Begriff im Arabischen oder Persischen wiederzugeben, haben im Arabischen zu einer Lehnübersetzung mit Hilfe eines Adjektivs geführt: islam siyasi. Übersetzt man diese Worte zurück ins Deutsche, so bedeuten sie "politischer Islam";[...]« In einer Abstraktbildung kann "Islamismus" auch mit dem Wort "islamawiya" ("Neigung zum Islam") wiedergegeben werden. Wie Dr. Haußig weiter ausführt, verstehen sich die Islamisten selbst »[...] als Muslime, die den "reinen" und "wahren Islam" der Gründerzeit verbreiten. [...]«

Abschließend stellt Dr. Haußig heraus, dass mit dem Anspruch, seine eigene Religiosität leben zu wollen, nicht zwangsläufig ein politischer Anspruch verbunden ist. »[...] Der Wunsch, andere Formen von Religion zu praktizieren, impliziert nicht, dass die Akteure der religiösen Handlungen, die Angehörigen der muslimischen Minderheit, der nichtmuslimischen Mehrheit ihre religiöse Praxis aufzwingen will. Zwar mag der fromme Muslim den Wunsch haben, andere zu seiner Religion zu bekehren, doch ist dies ein legitimes Anliegen, wie es auch das Anliegen evangelikaler Christen ist, Menschen zu bekehren. Erforderlich ist also zunächst ein wenig mehr Gelassenheit im Umgang mit religiöser Differenz. Von Islamismus, islamistischem Extremismus und ähnlichen sollte daher nur dort gesprochen werden, wo seitens der Vertreter einer islamisch begründeten Position die Legitimität widersprechender Auffassungen nicht anerkannt beziehungsweise bekämpft wird.[...]«

Zitiert aus: www.verfassungsschutz.brandenburg.de, 26.11.2009 (pdf)

Die vierte Moschee

Ian Johnson stellt in seinem Buch "A Mosque in Munich - Nazis, the CIA, and the Muslim Brotherhood in the West" (erschienen bei Houghton Mifflin Harcourt, New York, 2010) die Entwicklung des politischen Islam in Deutschland dar.
Auf anschauliche und erschütternde Weise zeigt Johnson auf, wie Muslime dem Nazi-Regime gedient bzw. Nazis die Muslime für ihre Bedürfnisse benutzt haben und wie Nazis und später westliche Geheimdienste in ihrem Kampf gegen den Kommunismus den Boden dafür bereitet haben, dass sich von Deutschland aus der Islam und erst recht der politische Islam europaweit entfalten konnte.
Inzwischen existiert eine mehr oder minder »[...] undurchschaubare Szene irgendwo zwischen integrierten Muslimen und dubiosen Islamisten [...]«. In Deutschland werden einige tausend Muslime dem extremistischen Lager zugerechnet.

Zitat: Süddeutsche Zeitung, 4./5. September 2010, Feuilleton, S.14

Feindbild ISLAM - ISLAMISMUS

Verstärkt durch das Ereignis am 11. September 2001 in den USA (zwei Flugzeuge rasten in die Türme des World Trade Centers in New York, woraufhin diese einstürzten und knapp 3000 Menschen mit in den Tod rissen) geriet der Islam bzw. der politische Islam ins Blickfeld des öffentlichen Interesses. Die Bevölkerung der USA, wenig später auch aller anderen westlichen Industriestaaten, ließ sich von der durch die Massenmedien erzeugten Angst vor weiteren Terroranschlägen ergreifen und befürwortete aus Gründen der eigenen Sicherheit, der eigenen Besitzstände etc., die folgende und fortdauernde Beschneidung ihrer Freiheiten und Bürgerrechte - sicherer ist das Leben jedoch nicht geworden, das Gegenteil ist der Fall. Mit dem 11. September 2001 begann der "Krieg gegen den Terror". Hauptfeind in Persona war von nun an Osama Bin Laden, der als Chef der islamistischen Gruppierung Al-Kaida verantwortlich gemacht wurde für den Anschlag.
Am 2. Mai 2011 wurde dieser Staatsfeind laut offizieller Darstellung getötet und sofort im Meer versenkt. Mit dieser offiziellen Beendigung der Agenda Bin-Laden ließ die US-Außenministerin H. Clinton umgehend verlauten, dass mit dem Tod Osama Bin-Ladens nicht der Terrorismus besiegt sei - es hieße nun, die Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus zu verdoppeln. Außerdem wurde die Sicherheitslage neu beurteilt und erklärt, dass man nun mit Racheakten rechnen müsse, was bedeutet, dass die Maßnahmen zum "Schutz der Bevölkerung" entsprechend angepasst werden - das kann auch bedeuten, dass staatliche Überwachung, die Einschränkung der Meinungs- und Bewegungsfreiheit intensiviert werden.
Mit Osama Bin-Laden ist unweigerlich der Islam verknüpft, obwohl von öffentlicher Seite immer betont wird, dass der Islam eine friedliche Religion sei und mit Terrorakten und Mord nichts zu tun habe. Gemäß "politisch korrektem" Denk- und Redediktat wurde eine öffentliche Kritik gegen den Islam ebenfalls untersagt. Und dennoch wurde der Islam zum Feindbild, das von der selben Öffentlichkeit, die Kritik gegen den Islam verbietet, geschürt und gepflegt wird. Warum nur? Zur Erreichung von geostrategischen, politischen, wirtschaftlichen Zielen wird Religion auch in diesem "Langen Krieg", dem Krieg gegen den Terrorismus, instrumentalisiert. Nach dem altbewährten Motto "teile und herrsche" (divide et impera) werden die Bevölkerungsgruppen in Angst und Schrecken versetzt, aufgespalten und gegeneinander aufgehetzt. Diesmal kämpfen sunnitische Extremisten (Salafisten, Wahhabiten) gegen alles Nicht-Sunnitische. Schiiten (z.B. im Iran) sollen ausgerottet werden und Christen erleben in diesen Zeiten so intensive Verfolgungen wie nie zuvor in ihrer langen Geschichte. Parallel dazu formieren sich immer mehr Menschen in nationalen Bewegungen zum Kampf gegen nationalstaatsfeindliche Auswirkungen der Globalisierung und bestimmte Volks- und Religionsgruppen, die dem mehrheitlich christlich geprägten, westlichen Wertesystem entgegenstehen.

Religion lässt sich instrumentalisieren
Es ist jedoch zu kurz gegriffen, wenn man einzig davon ausgeht, dass die unterschiedlichen islamistischen Terrorgruppen (z.B. IS) vom Westen, i.e. den USA etc. gegründet wurden, um ganz weltliche Ziele verwirklichen zu können. Es gehören immer zwei dazu. Religion wird also nicht nur von irgendwelchen Hintergrundmächten instrumentalisiert - Religion, und damit deren Gläubige, lässt sich mindestens genauso gern instrumentalisieren. Diejenigen, die sich an diesem Terror unter der Flagge des Djihad beteiligen, sind in der Regel Muslime. Und es sind die Djihad-Kämpfer, die die ganze Welt mit einem Islam mittelalterlicher Prägung "beglücken" wollen. Da fällt mir wieder dieser alte Spruch ein: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.
Meldungen über sunnitisch-islamistischen Terror erreichen uns aus Ländern aller Kontinente. Der einzig friedliche Platz diesbezüglich scheint die Antarktis zu sein.

Herbst 2010: In Anbetracht von Terrorwarnungen bezüglich möglicher Anschläge islamistischer Personen oder Gruppen auf deutsche bzw. europäische Objekte, wie z.B. das Reichstagsgebäude und Weihnachtsmärkte in Berlin, nehmen Art und Umfang von Polizeipräsenz beachtliche Dimensionen an. Gleichzeitig werden jene Stimmen wieder lauter, die die Kontrolle und Überwachung der Bevölkerung (Stichwort "Vorratsdatenspeicherung") vorantreiben wollen.
»[...] Angeblich seien Hinweise auf einen bevorstehenden Terroranschlag durch Islamisten in Deutschland nie so konkret gewesen, wie in diesen Tagen. Die Initiativen in Richtung Vorratsdatenspeicherung, Einsatz der Bundeswehr im Innern, Erweiterung der Kompetenzen für Geheimdienste etc. sind in den letzten Monaten etwas ins Stocken gekommen. Zur Begleitung der schleichenden Einführung von Drohneneinsätzen gegen die Bevölkerung, zuletzt gegen Atomkraftgegner im Wendland, (...) wurde planmäßig zunächst die Suche nach dem vermissten Mirco benutzt. Später soll auf Drohnen als Helfer gegen die Terrorgefahr hingewiesen werden.
Die Story mit dem Bombenkoffer in Namibia, der angeblich für eine Maschine der Air Berlin gedacht war, floppte allerdings, wie viele Terrorgeschichten davor.(...)
Nur einer eingespielten Journalistenriege in Deutschland ist es zu verdanken, dass beim Hinweis des Innenministers Thomas de Maizière auf die Terrorakte in Mumbai 2008 nicht angemerkt wurde, dass es starke Indizien für eine Verwicklung westlicher Geheimdienste im Fall Mumbai gibt. (...)
Hintergrund für die jüngsten Terrorwarnungen von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sind nach nicht dementierten Berichten des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und der SWR-Sendung Report Mainz Erkenntnisse der deutschen Sicherheitsbehörden. Sie sollen aus eigenen Quellen und von der US-Bundespolizei FBI stammen.[...]«

Zitiert aus: www.hintergrund.de, Gefahr eines inszenierten Anschlags wächst, 22. November 2010

Systemkollaps per Terror
In zahlreichen Medien lesen wir vom nahenden Systemkollaps. Jüngste Veröffentlichungen diesbezüglich beziehen sich auf die salafistische Terrororganisation IS (Islamic State), die, vom Westen aufgebaut und kontrolliert, gezielt in Syrien und Irak Terror der schrecklichsten Art ausübt und ganze Landstriche erobert. Dieser Terror soll nun auch nach Europa gelangen. Mit Terroranschlägen werden alle Länder bedroht, die den Kampf gegen den IS unterstützen. Aufrufe, Kuffar (Ungläubige) zu töten, gibt es zahlreich. Im Oktober 2014 bekämpfen sich bereits in einigen europäischen Städten (u.a. Hamburg) IS-nahe Sunniten und Kurden. Vor einer Verschärfung islamistischen Terrors wird immer deutlicher seitens der Behörden gewarnt.
Für den IS kämpfen ein paar tausend Europäer, darunter auch Deutsche und Franzosen. Angeblich würden 27% der jungen Franzosen (vorwiegend mit arabischen Wurzeln) mit dem IS sympathisieren, einige Hundert von ihnen würden sicherlich auch dem Mordaufruf folgen.

Einige Autoren glauben, dass das Misstrauen gegenüber Muslime zunehmen werde. Sollte sich islamistischer Terror in Europa etablieren, müssten Muslime mit Verfolgungen rechnen. Sie würden ihren Arbeitsplatz verlieren und ihre Personalausweise würden speziell gekennzeichnet werden. Terror und Lähmung der Wirtschaft würden dann den ohnehin anstehenden Systemkollaps einleiten, den man dann den Muslimen in die Schuhe schiebt.

Die "kritische Masse"
Im Oktober 2014 hat sich in Deutschland eine Protestbewegung etabliert, die sich gegen die "Islamisierung des Abendlandes" (PEGIDA) ausspricht und in Anbetracht des aktuellen Flüchtlingsstroms nach Deutschland und anderen europäischen Ländern schnell zehntausende Sympathisanten hinter sich sammeln konnte. Die Flüchtlinge, die derzeit nach Europa kommen, sind zum Großteil allerdings Christen aus dem Osten Europas und danach erst Christen, Muslime u.a. aus den Kriegsgebieten in Syrien, Irak, Palästina, Kurdistan, sowie tausende Afrikaner. Die Angst der Protestler vor Überfremdung bzw. vor einem islamischen Gesellschaftssystem mag vielen befremdlich vorkommen. Die gesellschaftliche Elite aus Politik, Wirtschaft, Medien macht es sich leicht mit der pauschalen Verurteilung der Protestler als "fremdenfeinliche", "rechtsextreme" Spinner. Es wird mit Zahlen argumentiert, dass es derzeit gerade mal 5 Millionen, in 15 Jahren vielleicht 7 Millionen Muslime in Deutschland gebe, Muslime also in absehbarer Zeit nicht die Mehrheitsgesellschaft stellen werden. Ignoriert wird, dass die kritische Masse für einen Systemwechsel, für eine erfolgreiche Revolution, bei 10 Prozent liegt. Das heißt, dass von der Bevölkerungszahl eines Landes 10 Prozent ausreichen würden, spürbare Veränderungen in einem Land durchzusetzen und schließlich die Macht übernehmen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass die Gruppe in sich homogen und an einem Ziel ausgerichtet ist. Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass weit weniger als 10 Prozent ausreichen, wenn ein Staat nicht mehr regierungsfähig ist, weil sich große Bevölkerungsgruppen gegeneinander bekämpfen und das Land in Chaos versinkt. Es ist dann ein Leichtes, als starke Gruppe das Chaos für sich zu nutzen, die sich bekriegenden Bevölkerungsgruppen niederzudrücken und selbst die Macht zu übernehmen.

Instrumentalisierung der Religion "Islam" zur Errichtung eines repressiven, autoritären Gesellschaftssystems ?

Der Islam wird von den Machteliten zahlreicher Länder in Europa und den USA einerseits dazu benutzt, ein Feindbild zu konstruieren, welches dazu geeignet ist, dem Teil der vermeintlich abhängigen, machtlosen Bevölkerung weitere Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen als Sicherheits- und Schutzmaßnahmen zu vermitteln. Andererseits steht der Islam selbst unter Schutz und genießt gemäß politisch-korrektem Sprach- und Denkgebrauch nahezu Unantastbarkeit vor negativen Beurteilungen.
Die seit Jahrzehnten erfolgte Unterwanderung radikaler islamischer Gruppierungen von westlichen Geheimdiensten - so z.B. die Muslimbruderschaft - hat andererseits den Sinn, zunächst gläubige Muslime (im Fall der Muslimbrüder die sunnitischen Muslime) unter einem Dach zu sammeln, um einer unter Umständen nicht mehr durchschaubaren, begrenzbaren und manipulierbaren Radikalisierung vorzubeugen. Gleichzeitig können diese islamischen Gruppierungen dahingehend instrumentalisiert werden, ein repressives, autoritäres Gesellschaftssystem im Sinne der Vertreter der Neuen Weltordnung zu installieren, oder auch die eigene Religion (z.B. den Islam; siehe Text weiter unten) zu zerstören.

Dass im April 2012 die Salafisten alle deutschen Haushalte mit einem Koran beglücken wollten, damit möglichst viele Menschen zum Islam konvertieren, weil man ja aus reinster Menschenliebe will, dass möglichst alle ins Paradies gelangen, sollte dabei nicht irritieren. Es schadet nicht, den Koran zu kennen. Ich habe zwei Ausgaben davon und diverse andere Bücher zum Islam. Also, lernt mal alle den Islam ein wenig besser kennen... Rainer Kurka.

Entstehung des Wahhabismus
Der britische Missionar Hempher wurde 1710 vom Britischen Minister des Commonwealth in den Orient geschickt, um den Islam zu erkunden und Maßnahmen zur Unterwanderung der Religion einzuleiten, um das ottomanische und persische Reich zu schwächen. Als besonders störend wurde der schiitische Zweig des Islam betrachtet. Neun weitere Agenten wurden mit ähnlichen Aufgaben betreut und wurden nach Ägypten, Irak, Russland, Persien und Jemen geschickt. Hempher wurde nach Istanbul geschickt, Zentrum des Islamischen Kalifats. Dort vertiefte er seine türkischen und arabischen Sprachkenntnisse. Er tauchte in die muslimische Glaubenswelt ein und studierte zwei Jahre lang intensiv den Qur’ân al-kerîm. Dann reiste er zurück nach London, um Bericht zu erstatten und sich neue Anweisungen vom Ministerium geben zu lassen. Sein nächster Auftrag lautete die Schwachpunkte der Muslime kennenzulernen, denn nur mit diesem Wissen könne der Feind besiegt werden. Dann sollte er daran arbeiten, die Menschen gegen ihre Regierungen aufzubringen. Hempher blieb 6 Monate in London, heiratete und zeugte ein Kind. Dann sollte er in den Irak reisen noch bevor sein Kind geboren wurde. In Basra konnte er die Unterschiede zwischen schiitischer und sunnitischer Glaubensauslegung deutlicher kennenlernen. Zunächst lief es nicht so gut für Hempher, dachte man, er sei ein türkischer Spion. Er konnte aber weiter in Basra bleiben. In der nächsten Zeit lernte Hempher Persisch. Eine Tischlerei gab ihm eine Arbeit. Hier lernte er Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî kennen, den er als unhöflichen und nervösen jungen Mann beschrieb. Dieser schimpfte auf die ottomanische Regierung, lobte aber die iranische. Der Chef der Tischlerei und der junge Muhammad waren befreundet. Beide verband eine feindliche Gesinnung gegenüber dem Kalifen von Istanbul. Es stellte sich auch bald heraus, dass Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî eine ziemlich unabhängige Auffassung vom Islam hatte. Hempher merkte, dass der ungestüme junge Mann genau der war, nachdem er suchte und freundete sich mit ihm an. Hempher sprach überall vollen Lobes über die Geisteshaltung seines neuen Freundes. Zu ihm sagte er, dass er größer sei als Umar und Ali, er würde den Islam erneuern und verbessern. Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî würde der einzige Lehrer sein, durch den sich der Islam in der ganzen Welt ausbreiten werde. So entschied sich Hempher zusammen mit seinem Freund eine neue Interpretation des Islam auszuarbeiten. Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî sah sich als Revolutionär und Hempher brachte ihm größtes Vertrauen entgegen. Dann bemerkte Hempher, dass der junge Revolutionär eine Frau begehrte. Hempher konnte mit Hilfe des Britischen Ministeriums ein Treffen mit einer Frau arrangieren. Ihr Pseudonym war Saffiya, sie war eigentlich Christin. Eine Woche lang verbrachten Muhammad und Saffiya in ihrem Haus. Dann war Muhammad in ihrer Hand. Diese Verbindung sollte auf Wunsch des jungen Mannes geheim bleiben und so hatte man auch Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî da, wo man ihn haben wollte. Bald schon hatten Hempher und Saffiya ihn unter totaler Kontrolle. Und das geschah wesentlich über die Thematik Alkohol und Unzucht. Hempher wich dann keinen Tag von seiner Seite. Einmal im Monat sandte er Berichte über seine Arbeit nach London, wo man sich sehr zufrieden zeigte. Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî folgte dem Weg, den Hempher ihm vorgezeichnet hat. Als Hempher ihm dann seinen Traum vom Propheten Mohammad erzählte, wonach der Prophet Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî zwischen seine Augen küsste und sprach, er sei sein Namensvetter, der Größte, und wahrer Bote Allahs, war Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî bereit, seine Ideen zu veröffentlichen und eine neue Sekte zu gründen. Dann wurde Hempher beauftragt Basra zu verlassen und nach Kerbela und Najaf zu reisen. Und er wusste, das der junge, ignorante und moralisch verdorbene Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî mit seiner neuen Sekte den Islam von Innen zerstören würde. Zuvor reiste Hempher aber nach Bagdad und nach Hulla am Euphrat. Im Londoner Ministerium machte Hempher den Projektvorschlag für eine Veränderung der Wasserzuflüsse von Euphrat und Tigris, wodurch Irak aufgrund der Abhängigkeit vom Wasser der beiden Flüsse dann erpressbar wäre und im Sinne Londons handeln würde.

In den 1970er Jahren wurden mehrere Stauanlagen in der Türkei errichtet, womit das Wasser in den angrenzenden Ländern Irak und Syrien kontrolliert wird; weitere Stauanlagen wurden in den folgenden Jahren gebaut. Heute kann gesagt werden, dass 90 Prozent der Region durch menschliches Eingreifen geschädigt sind. Wegen dieser Eingriffe und dem zunehmenden Wassermangel in Irak und Syrien kam es immer wieder zu Konflikten mit der Türkei. Durch die Landflucht in Syrien aufgrund des Wassermangels entwickelte sich ein soziales Pulverfass im Land, was zu Aufständen gegen die Regierung in Damaskus führte. Irak und Syrien sind im Jahr 2020, bedingt auch durch langjährige Kriege und innerstaatlichen Terror, zerstörte Länder.

Nach ein paar Monaten in Irak reiste Hempher wieder nach London. Dort wurde er in ein Staatsgeheimnisse eingeweiht: wie Kopien von menschlichen Archetypen erzeugt werden. Dann erhielt er ein 1000-Seiten umfassendes Buch "How Can We Demolish Islam" mit der Auflistung der Schwächen des Islam und die Methoden zur weiteren Schwächung, durch Stärkung dieser mit Hilfe von Glaubensaussagen, sowie Methoden zur Spaltung und Aufhetzung. In England meinte man, das Programm zur Zerstörung des Islam in 100 Jahren erfolgreich durchgesetzt zu haben. England wolle bis zu 100.000 Mitarbeiter von der Sorte "Hempher" in der nächsten Zeit einsetzen. Dann wurde Hempher in ein zweites Staatsgeheimnis eingeweiht. Es war ein 50-seitiges Dokument, dass in 14 Artikeln ausführte, wie der Islam innerhalb von 100 Jahren zerstört wird.
Nach einem Monat in London reiste Hempher nach Irak, um dort Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî zu treffen. Zuvor hatten sich britische Agenten mit ihm in Isfahan unterhalten und ihm die Wünsche Englands unterbreitet, wobei ihm die volle Unterstützung Englands zugesagt wurde. In Basra angekommen, erhielt er einen Brief von Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî, worin er schrieb, dass er in Najd (Landschaft in Saudi-Arabien) sei, woraufhin Hempher sich auf die Reise dorthin begab. Hempher blieb in Najd zwei Jahre. In dieser Zeit arbeiteten beide das Programm zur Berufung von Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî aus. 1730 war diese Arbeit abgeschlossen. Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî erhielt Waffen und Personal zum Schutz vor Feinden in unbegrenztem Umfang. Um die Herzen der Muslime zu gewinnen, wurde Muhammad bin Abd-ul-Wahhâb Najdî zum religiösen Sprecher und Muhammad bin Su’ûd zum politischen. Ihr Zentrum wurde Der'iyya und die neue Religion nannten sie Wahhabi.

Aus: Hakikat Kitabevi Publications No: 14, CONFESSIONS of A BRITISH SPY and British Enmity Against Islam, M.Siddik Gümüs

Gesamtzahl der Muslime in Deutschland:

5.100.000 (2017 / REMID).
Siehe: REMID : Gesamtzahl der Muslime in Deutschland

Muslime stellen rund 23 Prozent der Weltbevölkerung von 7,8 Milliarden dar

Die meisten Muslime leben nicht in arabischen Ländern sondern in Asien. Etwa 90 Prozent aller Muslime sind Sunniten und zehn Prozent Schiiten. Über 300 Millionen Muslime (19 Prozent) leben in Ländern, in denen der Islam nicht die vorherrschende Religion ist.
Die Zahl der Muslime wächst rasant, besonders in Pakistan. Bis zum Jahr 2030 wird Pakistan Indonesien als Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung überholt haben.

features.pewforum.org, Sweden (The Future of the Global Muslim Population 1990 - 2030)

Weitere www-Links:

 Jesiden - Genozid durch IS
 Toleranz
 Islam
 Deutschland
 Das islamische Gebet - Salat
 Illuminati - Neue Weltordnung
 Der 11. September 2001 - Terrorattacke