Schweden

[Das Land, seine Geschichte] [Der Staat] [Beispiel Malmö: Multikulturelle Gesellschaft gescheitert]
[Überwachungsstaat] [www-Links] [Literatur]


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Offizieller Name: Königreich Schweden
Hauptstadt: Stockholm
Fläche: 449.964 km²
Landesnatur: Im N Ostabdachung des Skandinavischen Gebirges, südl. anschließend die mittelschwedische Senke und Hügelland mit zahlreichen Seen
Klima: Kühlgemäßigtes kontinentales Klima
Hauptflüsse: Torneälv, Luleälv, Umeälv, Dalälv
Höchster Punkt: Kebnekaise 2111 m
Regierungsform: Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt: König
Regierungschef: Ministerpräsident
Verwaltung: 21 Bezirke (Län)
Parlament: Einkammerparlament (Riksdag) mit 349 für 4 Jahre gewählten Abgeordneten
Nationalfeiertag: 6. Juni
Einwohner: 8.892.000 (1999); 9.880.604 (geschätzt für Juli 2016)
Bevölkerungsdichte: 20 Ew./km² (1999)
Stadtbevölkerung: 83% (1999)
Analphabetenquote: 1% (1999)
Sprache: Schwedisch (Amtssprache de jure)
Religion: Protestanten 89% (schwedische Kirche), Muslime ca. 4,8%
Importgüter: Erdöl und -produkte, Maschinen, ehem. Erzeugnisse, Fahrzeuge, Nahrungsmittel, Vieh, Eisen, Stahl, Garne, Gewebe
Exportgüter: Zellstoff, Holz, Papier (zusammen bis 20%), Maschinen, Fahrzeuge, Elektroartikel, Ausrüstungen, Eisen, Stahl, Erze, chemische Erzeugnisse

Das Land, seine Geschichte

Schweden ist das größte Land Skandinaviens. Trotz seiner fast inselartigen Lage ist Schweden doch aufs engste mit den übrigen europäischen Ländern verbunden. Auch der Versuch, sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch Neutralität aus der Weltpolitik herauszuhalten, hat die starken kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa nicht gestört.

Besonders eng sind die Beziehungen naturgemäß zu den unmittelbaren Nachbarn in Nordeuropa. Mit den beiden angrenzenden Staaten Norwegen und Finnland hat Schweden die große Nord-Süd-Erstreckung, die geringe Besiedlungsdichte und die ungleiche Verteilung der Bevölkerung innerhalb des Landes gemeinsam. Gemeinsam ist auch die Notwendigkeit, sich mit den Lebensbedingungen der teilweise noch als halbnomadische Rentierzüchter lebenden Lappen auseinanderzusetzen. Mit Norwegen und Dänemark ist Schweden durch sprachliche und kulturelle Verwandtschaft sowie durch die Staatsform der parlamentarischen Monarchie verbunden. Im Laufe der Geschichte waren die Beziehungen zwischen Schweden und Dänemark oft gespannt oder sogar feindselig. Der erbitterte Kampf um die Herrschaft im Ostseeraum hat die politische Landkarte Nordeuropas mehrfach grundlegend verändert. Schweden war für mehr als ein Jahrhundert Teil des damaligen dänischen Großreiches.

Stockholm, Areskutan, Öland, Polarkreis

Aber auch das heute als friedliebende Nation geachtete Schweden betrieb zeitweilig eine expansive Großmachtpolitik. Über Jahrhunderte gehörte Finnland zum Königreich Schweden, das sich seit dem 16. Jahrhundert zeitweise bis Estland, Karelien und Livland ausdehnte und nach dem Dreißigjährigen Krieg auch Teile Pommerns und Mecklenburgs zu seinem Herrschaftsgebiet zählte.

Landesnatur

Schweden erstreckt sich bei einer mittleren Breite von 300 km über 1500 km von der Tundra im hohen Norden bis zur sommerlich warmen Südwestküste. Mit seinen weiten Wäldern, verträumten Schäreninseln, mit großen Seen und schnell dahineilenden Gebirgsflüssen ist es ein Paradies für jeden Naturfreund.

Urgestein und Eiszeiten
Der größte Teil Schwedens gehört zusammen mit Finnland und dem südlichsten Norwegen zum ältesten Teil Europas, dem Baltischen Schild. Selbst die wesentlich jüngeren Gesteinsschichten des mittleren Erdaltertums, die im westlichen Mittelschweden um Östersund, vereinzelt auch in Südschweden und auf den Inseln Gotland und Öland die Landoberfläche bilden, sind weitaus älter als der größte Teil des übrigen Europa. Typische Gesteine des Baltischen Schildes sind Gneise und Granite, meist schwarzweiß gebändert bzw. gesprenkelt. Das in beträchtlicher Tiefe entstandene Gestein liegt hier an der Oberfläche, weil das Deckgebirge im Verlauf von Jahrmillionen durch Erosion einige tausend Meter abgetragen worden ist. Die Gebirgsketten entlang der Grenze zu Norwegen, Kjöl oder Skanden genannt, bilden die Reste der kaledonischen Faltung. Seit ihrer Entstehung im Erdaltertum fast vollständig abgetragen, erhielten sie ihre jetzige Gestalt und Höhe durch die Eiszeiten und die Landhebung während des Tertiär.
Vom Gebirgsmassiv, dessen höchste schnee-und eisbedeckte Gipfel über 2000 m aufragen, fällt das Land sanft in Richtung Bottnischer Meerbusen ab. Den letzten Schliff - auch im wörtlichen Sinne - erhielten die Landschaften Schwedens durch die Vergletscherung in den Eiszeiten. Zusammen mit Finnland gehörte Schweden zum Nährgebiet der riesigen Inlandeismassen, die mehrfach von hier bis nach Mittel- und Westeuropa vorstießen. Dabei wurde die Landoberfläche durch den Druck des sich langsam bewegenden, bis zu 3600 m mächtigen Eises abgetragen und modelliert.
Gut erkennbar sind in Mittelschweden einzelne Rückzugsphasen der letzten Eiszeit. Weit verbreitet, insbesondere nördlich des Mälaren, sind oft zu kilometerlangen Rücken aufgeschüttete Ablagerungen aus Schotter und Sand. Vom Gletscherwasser mitgerissen, setzten sie sich in den Spalten des Eises fest und blieben nach dessen Abschmelzen als langgestreckte Wälle zurück. Nach dem schwedischen Namen werden sie auch in anderen Vereisungsgebieten als Oser bezeichnet. Im Abtragungsbereich wurde das feste Gestein vom Eis oft zu buckeligen Felsklötzen abgeschliffen. Wo durch das spätere Vordringen der Ostsee diese Rundhöcker teilweise vom Wasser überflutet wurden, entstand ein kaum überblickbares Gewirr kleiner und kleinster Felsinseln - die Schären vor der Ostküste Mittelschwedens.
Die meisten der unzähligen Seen Schwedens verdanken ihre Entstehung ebenfalls den Eiszeiten. Teils füllen sie Becken, die durch das Eis ausgeschürft wurden, teils liegen sie in Senken, die durch das verzögerte Abschmelzen einzelner Eisblöcke gebildet wurden. Andere entstanden, als Ablagerungen der Schmelzwasserströme ganze Täler abriegelten und das Wasser aufstauten. Sofern später ein Durchbruch des Wassers erfolgte, blieb oft genug auf wasserundurchlässigem Boden Sumpf oder Moor zurück.
Die während der geologischen Vergangenheit schon bestehende Tendenz zur Hebung des Baltischen Schildes setzte sich verstärkt nach dem Abschmelzen der kilometerdicken Eismassen fort. Besonders davon betroffen ist das Küstengebiet um den Bottnischen Meerbusen. Daß diese Landhebung (isostatische Ausgleichsbewegung) auch heute noch wirkt, zeigt sich auch am Beispiel des Mälaren, der noch um 1200 eine meeresoffene Bucht war, heute hingegen ein Binnensee ist.

Vom Mischwald bis zur kahlen Tundra
Klimatisch ist Schweden gegenüber anderen Gebieten gleicher Breitenlage begünstigt. Zwar ist der Ostseeraum durch die norwegischen Gebirge vom Atlantik abgeschirmt, doch der mildernde Effekt des ozeanischen Klimas wirkt sich dennoch auch in Schweden aus. Von Süden nach Norden wird das Klima kontinentaler, d.h. die Gegensätze zwischen den oft recht warmen Sommern und den in Lappland bitterkalten Wintern werden größer, während Schnee- und Regenmengen in gleicher Richtung abnehmen. Eine Besonderheit bildet die der Südostküste vorgelagerte Insel Öland, wo weitaus weniger Niederschlag fällt als in den anderen schwedischen Landesteilen. Da der Untergrund der Insel zudem aus durchlässigem Kalkgestein besteht, in dem Wasser schnell versickert, kann Öland zu Recht als eine "Trockeninsel" bezeichnet werden.
Nach dem Abschmelzen der Eismassen drang von Süden her die Pflanzenwelt wieder rasch nach Norden vor. Allerdings ist ihr Artenreichtum in Schweden gering. Der Großteil des Landes (Norrland) ist von borealem Nadelwald bedeckt.

Nach Norden wird der Baumbestand immer lichter, machen die Fichten und Kiefern kümmerlichen Birken Platz, bis baumlose Fjell-heide und kahle Tundra die gleichförmige Landschaft prägen. Für Südschweden (Svealand und Götaland), wo das Klima auch der Eiche und Buche noch Lebensmöglichkeiten bietet, ist Mischwald charakteristisch. Doch hier wurde durch Rodungen Siedlungsland gewonnen und die natürliche Vegetation mehr oder minder stark verändert. Aber auch im Norden ist unberührter "Urwald" nur noch vereinzelt zu finden und steht dann meist unter Naturschutz.

Die Öresundregion

»[...] In der Öresundregion leben (2007) 3.598.410 Einwohner auf einer Fläche von 20.859 km². [...] Die Öresundregion verdankt ihre Entstehung der Fertigstellung der Öresundverbindung mit der Öresundbrücke und dem Drogdentunnel. [...] Die Öresundregion ist eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen im Ostseeraum. Laut der Zeitschrift "The Economist" im Jahr 2007 weist die Region die wirtschaftsfreundlichsten Bedingungen der Welt auf. [...]«
Zitat: de.wikipedia.org, Öresundregion
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Geschichte

Den Namen hat Schweden wohl von dem Volksstamm der Svear erhalten, die etwa seit 300 in Mittelschweden nachweisbar sind. Von ihrer Kultur zeugen Kultstätten und Grabhügel bei Uppsala, wo um das 5. und 6. Jahrhundert das Zentrum der Macht lag. Bis zum 10. Jahrhundert gelang es den Svearn, die im Gebiet des Vänersees lebenden nordgermanischen Gauten sowie die Inseln Gotland und Oland unter ihre Herrschaft zu bringen. Aus diesem um 1100 vollendeten Svea Rike wurde Sverige, das heutige Schweden.
Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert drangen schwedische seefahrende Nordmannen, als Waräger bekannt, teils vom Handel, teils vom Raub lebend, über die Ostsee nach Südosten bis in das Stromgebiet von Wolga und Dnjepr vor. Über das Schwarze Meer erreichten sie Byzanz und donauaufwärts Ungarn. Vom Kaspischen Meer zogen sie bis Bagdad.
Zu jener Zeit verbreitete sich in ihrer Heimat nach ersten, kaum erfolgreichen Versuchen der Missionierung durch den Heiligen Ansgar nach und nach das Christentum. Mit der Gründung des Erzbistums Uppsala (1164) war die Christianisierung des Landes im wesentlichen abgeschlossen.

Die Kalmarer Union
Ende des 14. Jahrhunderts geriet Schweden unter die Herrschaft der norwegisch-dänischen Königin Margarete I. Die 1397 in der Kalmarer Union besiegelte Aufgabe der schwedischen Eigenstaatlichkeit und das brutale Vorgehen der dänischen Machthaber wollten die Schweden nicht hinnehmen. Als der dänische König 1520 im "Stockholmer Blutbad" Anhänger des nationalen Widerstandes hinrichten ließ, kam es zum offenen Aufstand, in dem Gustav Eriksson Wasa (1496 oder 1497-1560) Schweden von der dänischen Herrschaft befreite. 1523 wurde er als Gustav I. zum König des wieder selbständig gewordenen Schweden gewählt. Dies war der Beginn des straff geführten schwedischen Nationalstaats, der unter Gustav II. Adolf im 17. Jahrhundert zur europäischen Großmacht aufstieg.

Während Schweden im Nordischen Krieg (1700-1721) seine beherrschende Stellung im Ostseeraum verlor, begann im Inneren die "Freiheitszeit", die Herrschaft des Reichstages und des Reicbsrates. Der Reichstag wählte 1810 den französischen Marschall Jean-Baptiste Bernadotte (1763-1844) zum schwedischen Thronfolger. Unter seiner Führung erzwang Schweden 1814 nach dem erfolgreichen Feldzug - der letzten kriegerischen Auseinandersetzung der schwedischen Geschichte - gegen Napoleon und seine dänischen Verbündeten die Personalunion mit Norwegen, die bis zum Jahr 1905 bestand.

Industrialisierung und soziale Erneuerung
Die anfangs an heimischen Rohstoffen orientierte Industrialisierung setzte in Schweden vergleichsweise spät ein und erlebte ihren Durchbruch erst in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts. Die soziale Entwicklung des Landes konnte zunächst nicht mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Schritt halten. Anderthalb Millionen Menschen suchten in Nordamerika eine neue Heimat.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten Ideen sozialer Reformen weite Verbreitung und Popularität erlangt. Die von der 1889 gegründeten Sozialistischen Arbeiterpartei, aber auch von den "Volksbewegungen" und anderen politischen Gruppen geforderte "soziale Erneuerung" bildete in den 1920er Jahren die Basis für einen Wohlfahrts- und Sozialstaat. Aus dieser Zeit stammt die von Per Albin Hansson formulierte Idee des "Volksheimes Schweden", in dem die Gemeinschaft des Volkes dafür Sorge tragen soll, daß möglichst jeder einzelne ein Leben in sozialer Sicherheit und in Wohlstand führen kann. In den folgenden Jahrzehnten wurde Schweden zu einem Wohlfahrtsstaat weiterentwickelt.

Malmö boomt !

»[...] Eins der größten Infrastrukturprojekte Schwedens, der City-Tunnel in Malmö, wird am Samstag feierlich eröffnet. Der 17 Kilometer lange Tunnel ist eine Verlängerung der Öresund-Brücke und sorgt künftig für eine schnellere Verbindung zwischen Malmö und Kopenhagen. Doch der Tunnel ist nicht das einzige Bauprojekt in der drittgrößten schwedischen Stadt. Rundherum entstehen neue Stadtteile, die mit Bauvisionen aufwarten. Malmö boomt. [...]«
Zitat: sweforum.schwedenstube.de, Autor: Karsten, Boom-Town Malmö wächst in Richtung Kopenhagen, 2. Dezember 2010

Der Staat

König Karl XVI. Gustav, der 1973 die Nachfolge seines Großvaters antrat, repräsentiert zwar Schweden im In- und Ausland, das entscheidende politische Organ des Landes ist jedoch der Reichstag.
Das Königreich Schweden ist seit 1917 eine konstitutionelle Monarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgt das Land eine Politik strikter Neutralität, die bis zum heutigen Tag verhindert hat, daß es in Kriege hineingezogen wurde.
Die Verpflichtung zur Neutralität bezieht sich nur auf den militärischen Bereich und ist nicht mit "Meinungsneutralität" zu verwechseln. So ist Schweden bei aller Toleranz ein stets wacher Anwalt im Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung. Besonders der ehemalige schwedische Ministerpräsident Olof Palme, der sich intensiv mit den Problemen internationaler Politik auseinandersetzte, bezog eindeutig Position im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika, für den Freiheitskampf der Sandinisten in Nicaragua wie auch gegen die Weltmachtpolitik der beiden Supermächte USA und UdSSR in Vietnam bzw. Afghanistan.

LOIS - und die E-Box
Eine Mega-Waffe für Schweden

Schwedens Mindcontrol Experiment!

In jedes Haus in Schweden und Finnland wird der Digitale Stromzähler, das "Eshelon Meter", installiert. Der Strom-Verbrauch wird vía Internet direkt von der meterbox abgelesen. In jedes Haus wird ein kleiner digitaler Rechner mit Sender eingebaut. Zum Betreiben dieser hausinternen Geräte und dem Bearbeiten und Verwerten der Daten, bestehen VIER Anlagen:
(1) FRA = (Försvarets Radio Anstalt), eine Art Echelon fuer die Schwedische Verteidigung.
(2) LOIS = Ein neues Haarp System, DAS GRÖSSTE HAARP SYSTEM DER WELT (High-Frequency Active Auroral Research Project), was in Verbindung steht mit dem
(3) LOFAR System in Mitteleuropa und
(4) Icecat im Norden.

1969 trat Olof Palme (1927-1986) als Parteichef der Sozialdemokraten und Ministerpräsident die Nachfolge Tage Erlanders (1901 bis 1985) an, doch erreichte er nie dessen Popularität. Unter Erlander hatte der "schwedische Sozialismus", der sich innerhalb eines kapitalistischen Wirtschaftssystems und mit Unterstützung auch der bürgerlichen Parteien entwickelt hatte, weltweit Symbolcharakter erlangt. Auf der Basis einer Steuerpolitik, die die hohen Einkommen stark belastet, versucht der Staat, ein hohes Maß an sozialer Gerechtigkeit zu erreichen. Ein gut ausgebautes staatliches Fürsorgesystem gewährleistet nahezu jedem ein Leben ohne materielle Not. Hilfe gewährt Schweden aber nicht nur seinen eigenen Staatsbürgern, sondern auch vielen Menschen in der Dritten Welt durch hohe Leistungen in der Entwicklungshilfe.
Kritik an dem Modell wurde erst nach Erlanders Rücktritt laut. Die Finanzierung des schwedischen "Wohlfahrtsstaates" forderte immer größere Summen, die über Steuererhöhungen aufgebracht werden mußten. Nicht zuletzt die fortschreitende Bürokratisierung und der Machtzuwachs der Behörden führte 1976 zum Wahlsieg des "bürgerlichen Blocks", der sich aus der Zentrumspartei, der Liberalen Partei und den Konservativen zusammensetzt.

midsommar

Die seit 1951 regierenden Sozialdemokraten wurden erstmals in die Opposition verwiesen. Doch schon 1982 kehrte der Sozialdemokrat Palme mit Unterstützung der Kommunisten in das Amt des Regierungschefs zurück, das er bis zu seinem Tod bekleidete.
Am 1.3.1986 wurde jener Mann, dessen politische Maximen soziale Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit waren, Opfer eines Mordanschlags. Olof Palme hinterließ seinen Nachfolgern ein schwieriges Vermächtnis. Im Zuge der Globalisierung erfuhr auch die Idee des Volksheims Abstriche.
Im November 1994 stimmte die schwedische Bevölkerung in einem Referendum für den Beitritt zur Europäischen Union. Die EU-Mitgliedschaft ist seit November 2010 fester Bestandteil der schwedischen Verfassung.



1. Februar 2012: Zunehmende Gewalt im multikulturellen Malmö
»[...] Das multikulturelle Malmö war in jüngster Zeit immer wieder mit Schwerkriminalität in die Schlagzeilen geraten. Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gangs bringen dabei in wachsendem Maße Unbeteiligte in Gefahr. [...]
Am Dienstag Abend ist in Malmö erneut ein Mann Opfer tödlicher Schüsse geworden. Der 48-jährige Familienvater wurde damit zum dritten Mordopfer in einer Serie tödlicher Gewalt mit Schusswaffen in diesem Jahr. Später am Abend wurde zudem ein Bombenattentat auf eine Polizeistation in Malmö verübt, bei dem niemand zu schaden kam.[...]«1

Rosengård - ein Stadtteil in der südschwedischen Stadt Malmö
»[...] 86% der Einwohner haben einen Migrationshintergrund, 62 % sind arbeitslos. Inoffiziell leben dort doppelt so viele Menschen, weil viele ohne behördliche Registrierung bei Verwandten oder Freunden aus ihrer alten Heimat unterkommen. Studienergebnisse weisen auf eine zunehmende Radikalisierung in den vergangenen fünf Jahren hin: „Eine kleine Zahl von Extremisten bekommt immer mehr Macht über immer mehr Menschen“, sagt der Konfliktforscher Magnus Ranstorp, einer der Autoren des Rapports. „Frauen, die früher nie Schleier trugen, werden dazu gezwungen, patriarchalische Machtstrukturen werden zementiert. Neuangekommene Familien, die nicht besonders religiös oder traditionsgebunden waren, sagen, dass sie in ihrer Heimat freier gelebt hätten als hier.“
In gut einem Drittel der etwa 15 Kellermoscheen werden laut Studie „Gewalt verherrlichende Botschaften“ verbreitet. Zunehmend mehr Familien wählen Islamschulen statt der öffentlichen, in denen sich in den höheren Klassen die Zahl der Schüler halbiert hat.[...]«2

Zitat1: sverigesradio.se, Radio Schweden
Zitat2: de.wikipedia.org, Rosengård

Die Vielfalt in der Einheit - ein frommer Traum wird zum Fluch - Mulikulti gescheitert
Nach Sprache und Herkunft war die Bevölkerung Schwedens bis vor einigen Jahrzehnten sehr homogen. Lediglich die Gruppe der Lappen im Norden des Landes bildete eine autochthone Minderheit von etwa 6000 Angehörigen. Ihre Sprache ist dem Finnischen verwandt. Der größte Teil der Lappen lebt auch heute noch in Nordschweden, doch nur noch einige hundert Familien betreiben weiterhin die traditionelle Rentierzucht. Soweit sie in ihren Dorfgemeinschaften leben, können die Lappen eine Reihe von Sonderrechten in Anspruch nehmen, die erlassen wurden, um die Bewahrung ihrer eigenständigen Kultur zu sichern. Von diesem Minoritätengesetz profitierten auch die Einwanderer. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchten viele Menschen aus dem östlichen Mitteleuropa hier eine neue Heimat.
Ab den 1990er Jahren wurde Schweden zunehmend zum Zufluchtsort für Asylbewerber und politische Flüchtlinge aus den Balkanstaaten sowie aus Asien, dem Mittleren Osten und Südamerika.
Die Verfassungsänderung im November 2010 legte dann fest, dass Schweden ein multikultureller Staat sei, der allen ethnischen Gruppen garaniere, ihre eigene Kultur und ihre eigene soziale Identität zu behalten und weiterzuentwickeln. Alle Staatsbürger sind gleichgestellt, egal welcher Herkunft sie sind.
Mit den Kriegen und Konflikten in den Regionen [Nord]afrikas und des Mittleren Ostens ab 2011 und insbesondere ab 2015, ist Schweden vermehrt Heimat für Muslime aus Irak, Syrien, Afghanistan, Somalia und Libanon geworden. Sie leben meist in den städtischen, sozial problematischen Randgebieten. Dort blüht auch die Kriminalität. Im Jahr 2015 kennt die Polizei in 22 Städten 55 gefährliche Gebiete, in denen kriminelle Gangs ihr Unwesen treiben. 14 Menschen starben allein in 2015 bei Schießereien. In den "no go areas" trauen sich die normalen Menschen kaum noch auf die Straßen. Schweden hat 2016 die zweithöchste Rate an Vergewaltigungen, übertroffen nur noch vom südafrikanischen Lesotho. Dabei ist jedoch zu beachten, dass in Schweden mehr Vorkommnisse sexueller Übergriffe als Vergewaltigung gewertet werden als in vielen anderen Ländern. Ein mit der vermehrten Migration zusammenhängendes Problem ist der drastische Leistungsabfall in den Schulen. In den Jahren zwischen 2006 und 2012 sei das Leistungsniveau um 85% abgefallen - so stark, wie in keinem anderen Land der EU (Pisa-Untersuchung).

Muslime in Schweden

Im Jahr 2011 leben in Schweden etwa 450.000 Muslime.
»[...] Die muslimische Weltbevölkerung wird in den nächsten 20 Jahren um 35 Prozent zunehmen. Geht man 2010 von 1,6 Milliarden Muslimen weltweit aus, dürften es 2030 bereits 2,2 Milliarden sein. Damit wächst die muslimische Bevölkerung rund doppelt so schnell (durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr), wie die nicht-muslimische (durchschnittlich 0,7 Prozent pro Jahr). [...]
Auch in Europa wird es bis 2030 rund ein Drittel mehr Muslime geben. Der Bevölkerungsanteil von derzeit 6 Prozent vergrößert sich auf 8 Prozent, d.h. 44,1 Millionen jetzt in Europa lebende Muslime werden in zwei Jahrzehnten 58,2 Millionen sein. Seit 1990 (29,6 Millionen) wäre das fast eine Verdopplung. [...]«
Schweden wird zusammen mit Belgien bis 2030 die größten muslimischen Bevölkerungsanteile europaweit haben. In Schweden werden laut der Studie von Pew Forum on Religion & Public Life etwa 993.000 Muslime im Jahr 2030 leben.
Zitat: www.citizentimes.eu, muslimische-bevoelkerungsentwicklung-1990-2030/, 02.01.2011


1. Januar 2015: Dritter Brandanschlag auf eine Moschee innerhalb einer Woche
Die Anschläge wurden in Eskilstuna, Eslöv und Uppsala verübt. In der Diskussion steht zur Zeit die Zuwanderungspolitik. Rechte Parteien und viele kritische Menschen, die pauschal rechts eingeordnet werden, fordern, die Zuwanderung drastisch zu begrenzen.

Juli 2015: Vier Granaten explodieren in Malmö
Zwischen dem 20. und 26. Juli explodieren in Malmö vier Granaten. Die Explosion in einem Parkhaus im Stadtteil Värnhem am 26. Juli war der 31-igste Sprengstoffanschlag in diesem Jahr. Die Polizei sagte, dass die Anschläge dieser Woche höchst wahrscheinlich mit der am 10. Juli erfolgten Verurteilung von drei jungen Männern im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag in Rosengard am Weihnachtsabend verknüpft seien. Zahlreiche Explosionen, Schusswechsel und Brandanschläge erschüttern seit Längerem die Stadt.

12. November 2015: Schweden führt Passkontrollen ein
Aufgrund des Ansturms Hunderttausender Flüchtlinge aus den Kriegs- und Konfliktgebieten des Mittleren Ostens, Asiens und Afrikas, musste die schwedische Regierung nun zu Selbstschutzmaßnahmen greifen und Passkontrollen wieder einführen. Diese Not-Maßnahme sei für zunächst 10 Tage vorgesehen. »[...] Die "Rekordzahl" eintreffender Flüchtlinge sei eine "Gefahr für die öffentliche Ordnung". Betroffen seien die Zug- und Autotrassen auf der Öresundbrücke sowie die Fährverbindungen in Südschweden. [...] Seit September sind 80.000 Asylbewerber ins Land gereist. An den Grenzstationen herrschen zum Teil chaotische Zustände. [...] Schweden nimmt relativ gesehen von allen EU-Ländern die meisten Asylbewerber auf und hat zunehmend Schwierigkeiten mit der Unterbringung. Migrationsminister Morgan Johansson hatte vor einigen Tagen erklärt, Schweden könne Flüchtlingen keine Unterkunft mehr garantieren. Neuankömmlinge müssten nach Dänemark oder Deutschland zurückkehren oder sich selbst eine Unterkunft suchen. "Wir haben die Grenze des Machbaren erreicht", sagte der Minister. [...]«
Zitat: diepresse.com, EU nicht über Schwedens Grenzkontrollen informiert, 12.11.2015

Schweden auf dem Weg zum Entwicklungsland
Niedergang des Wohlstands, immer mehr Sozialhilfeempfänger und der Verfall der Schulbildung, sind nach UN-Angaben die Gründe, weshalb Schweden im Jahr 2030 ein Entwicklungsland sein könnte. Das einstige Wohlfahrtsland, das 2010 noch auf Rang 15 der wohlhabendsten Staaten der Welt war, sackte 2015 bereits auf die 25. Stelle ab - 2030 werde Schweden auf Platz 45 rangieren.
Ein anderer Grund für das Absacken Schwedens wird von der UN nicht genannt: die massenhafte Immigration von Menschen aus Drittweltländern, von denen die meisten ohne geeignete Qualifikation sind. Wer die "Dritte Welt" importiert, muss sich nicht wundern, selbst zum "Dritte-Welt-Land" zu werden. Die aktuelle Aussetzung der Reisefreiheit ohne Grenzkontrollen wird an dieser Entwicklung kaum etwas ändern.

Siehe auch:  Deutschland

Sonstige Entwicklungen

2011: Schweden und Julian Assange

Dem Gründer der Enthüllungs-Plattform WikiLeaks, Jilian Assange, wird vorgeworfen, in Schweden zwei Frauen mindestens sexuell belästigt zu haben. Assange, der zur Zeit in Großbritannien unter Hausarrest gestellte ist, soll nun zwecks Befragung zu dem Vorwurf an Schweden ausgeliefert werden. Julian Assange befürchtet, dass bei einer Anklage in Schweden, die USA - die ihn zum "Staatsfeind" erklärt haben - nun ihrerseits eine Auslieferung beantragen könnten - und Schweden ist bislang zu 100% den Auslieferungsanträgen seitens der USA nachgekommen. Die von den USA gegen Assange erhobenen Vorwürfe sind schwerwiegend (Verrat von Staatsgeheimnissen) und könnten in letzter Konsequenz die Todesstrafe bedeuten. Julian Assange fürchtet um sein Leben.
In der Botschaft von Ecuador in London fand er bis 2019 politisches Asyl, dann wurde er den britischen Behörden übergeben und sitzt seitdem unter bedenklichen Bedingungen in britischer Abschiebehaft.
Die schwedische Staatsanwaltschaft hat im November 2019 die Ermittlungen gegen Assange wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung eingestellt.

Siehe auch:
 Neue Weltordnung #Whistleblower
alles-schallundrauch.blogspot.com, Was in Schweden als Vergewaltigung gilt, 3. Dezember 2010

up

November 2013: totaler Überwachungsstaat in Schweden

Mit der weitgehenden Abschaffung von Bargeld in 2013, wurden die Schweden in einer bedeutsamen privaten Angelegenheit ihrer Anonymität beraubt: Wie, wo, wann und was sie kaufen bzw. bezahlen ist nicht länger Privatsache. Nun geht man im einstigen Musterland für Demokratie und Sozialstaat noch ein paar Schritte weiter hin zum totalen Überwachungsstaat: Die schwedischen Bürger werden jetzt in Echtzeit überwacht.
»[...] Das Pendant zur us-amerikanischen NSA, die Försvarets radioanstalt (FRA; deutsch: Radioanstalt der Verteidigung), hört nun stets mit. Ob Telefonat oder E-mail, SMS, MMS, Whatsapp, dem schwedischen Nachrichtendienst zur Kommunikationsaufklärung ist nichts Privates länger heilig. Aber es geht immer noch ein bißchen schlimmer, denn um das auch umfassend zu tun, werden die Daten mit den Finanzbehörden, der Polizei und anderen Behörden geteilt oder in Zusammenarbeit erhoben.
Besonders drastisch ist die Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsunternehmen. Denn hier wird ermittelt wie jemand seine Rechnung bezahlt. Noch gibt es ja vereinzeltes Bargeld und so wollen die wissen, ob die Rechnung bar oder mit Kreditkarte oder per Überweisung beglichen wurde, mit welcher Karte oder von welcher Bank die Überweisung stattgefunden hat.
Aber das ist längst nicht alles. Darüberhinaus bekommt die Polizei auch den PUK Code der Mobilgeräte mitgeteilt, mit dem dann ohne PIN-Aktivierung Zugriff auf die Endgeräte möglich ist. Nur ein Unternehmen hat dies kategorisch abgelehnt umzusetzen, die schwedische Tele 2.
Die Überwachung basiert im übrigen auf dem Mithöreinrichtungsstandard ITS27. Der wiederum wurde vom britischen Nachrichtendienst GCHQ entwickelt.[...]«
Zitat: www.earth-dots.de, Schweden ist endgültig zum totalen Überwachungsstaat mutiert, 22.11.2013

Swish - die Bezahl-App
»[...] "Swish" ist eine rapide an Popularität gewinnende Bezahl-App, kreiert von den in Schweden tätigen marktführenden Geschäftsbanken. Ob auf dem Flohmarkt oder in einem Café, das sich nicht mehr mit dem Hantieren mit Noten und Münzen belasten will – der in Echtzeit ablaufende elektronische Geldtransfer ersetzt in immer weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens das Bargeld. Und auch die Banken selbst wollen mit physischem Geld zusehends weniger zu tun haben. Die Zahl der Cash-freien Filialen wächst.[...]«
Schweden ist auf dem besten Weg in die bargeldlose Gesellschaft. Der Bargeldumlauf sank besonders drastisch innerhalb der letzten fünf Jahre: von knapp unter 100 Mrd. sKr. auf etwas über 60 Mrd. sKr.. In den Städten, wo es einen leichten Zugang zum Internet gibt und die Technik affine Bevölkerung mit ihrer Smart-Phone-App "Swish" selbst Bettlern Geld auf dessen Swish-Konto überweist, ist bargeldloser Zahlverkehr längst Alltag. Viele Restaurants, Geschäfte und andere Betriebe sind bereits auf Bargeld nicht mehr eingestellt. Nur auf dem Land herrscht noch eine andere Situation vor. Nun denkt die schwedische Riksbank darüber nach, die Bevölkerung mit Notenbankgeld in einer elektronischen Form zu versorgen: Die E-Krone ist das Ziel. Wie es im November 2016 aussieht, wird die Riksbank die erste Zentralbank eines Landes sein, die eine E-Währung emittiert. Wie die schwedische Regierung aber betont, soll die E-Währung nur als Ergänzung zum physischen Geld verstanden werden. Es sei nicht beabsichtigt, das Bargeld komplett abzuschaffen.
Zitat: nzz.ch, Schweden denkt über eine E-Krone nach, 19.11.2016

September 2016: Det Nya Landet

Höhepunkt des multikulturellen Wahnsinns und gesellschaftlichen, kulturellen Selbstmords ist die Kampagne der schwedischen Organisation IM, die in ihrem Video "Det Nya Landet" (Das neue Land) dazu auffordert, dass die Schweden ihre Kultur ändern, ihre Traditionen und Werte aufgeben, um den eingewanderten Fremden entgegenzukommen. Jene werden ihre Kultur, Traditionen und Werte jedoch NICHT verändern und aufgeben wollen.

Das neue Land ist ein Aufruf für ein besseres, stolzes, nachhaltiges Schweden. Es ist ein Aufruf an die einheimischen Schweden, nicht mehr zwischen sich und den Zugereisten zu unterscheiden. Es müssen Bedingungen für ein besseres Zusammenleben geschaffen werden. Die einheimischen Schweden sollen mithelfen, dieses neue Land zu erschaffen. Sie sollen sich integrieren in das neue Schweden.
Det Nya Landet, IM

Globalisierung
Der US-Amerikaner Thomas P.M. Barnett: Als Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren (der Globalisierung) müssen vier dauerhafte und ungehinderte 'Flows' gewährleistet sein: (1) ungehinderter Strom von Einwanderern (zielt insbesondere auf Europa ab), der laut Barnett von keiner Regierung oder Institution verhindert werden darf. Nationale Grenzen sollen aufgelöst, Rassen vermischt und Werte und Religionen abgeschafft werden (Gleichschaltung aller Länder der Erde; jährlich sollen 1,5 Millionen Menschen aus der "dritten Welt" von den europäischen Ländern aufgenommen werden; Ziel: eine hellbraune Rasse mit Durchschnitts-IQ von 90). (2) ungehinderter Strom von Erdöl, Erdgas und allen anderen Rohstoffen. In einer globalisierten Welt dürfen die Völker und Staaten nicht mehr über ihre Rohstoffe verfügen. Diese werden privatisiert, internationalisiert und profitorientiert vermarktet. (3) Hereinströmen von Krediten und Investitionen, das Herausströmen von Profiten. Nationale Banken, Rohstoffe und Ressourcen sollen mit Dollar-Krediten beliehen werden. Staaten dürfen nichts machen, was den Profit verhindert. Abzug der Profite in die USA (ein Freihandelsabkommen wie TTIP wäre dabei behilflich). (4) ungehinderter Strom US-amerikanischer Sicherheitskräfte (export of US-security services to regional markets). Kein Staat, kein Land und keine Regierung darf die "Friedenseinsätze" des US-amerikanischen Militärs behindern.
youtube.com: Thomas P.M. Barnett - Four Flows Crucial to Globalization

2020: Corona - SARS-CoV-2 - Covid-19 - Pandemie

Aufgrund einer globalen Pandemie, ausgelöst durch den sogenannten "neuen Virus" Covid-19 (Coronavirus) werden ab 2020, beginnend in der chinesischen Region Hubei und ab März u.a. in Europa und den USA die Bürgerrechte massiv eingeschränkt. Es gibt Grenzschließungen, Reisebeschränkungen, Ausgangssperren, Bewegungseinschränkungen, Kontaktverbote, Aufrufe zur Einhaltung eines Sicherheitsabstandes zum nächsten Menschen von 2 Metern, entsprechende Markierungen in Supermärkten, Gesichtsmaskenpflicht, Aufrufe "Wir bleiben Zuhause" usw..
Schwedens Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus unterscheiden sich von den meisten anderen Ländern. Zwar gibt es auch einige gesetzliche Einschränkungen, wie Grenzschließungen zu den Nachbarländern und Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen, doch setzt man hier statt auf Verbote mehr auf Freiwilligkeit. Die meisten Menschen halten sich aber an die Empfehlungen der Regierung, sodass auch in Schweden das gesellschaftliche Leben in weiten Teilen zum Erliegen kam. Auch Schweden befürchtet eine Rezession und einen Anstieg der Arbeitslosenzahl.
Der Schutz der Risikogruppen, insbesondere der alten Menschen, sollte strenger geregelt werden. Am 11. Mai zeigte die Statistik, dass Schweden dreimal mehr sog. Coronatote verzeichnet als Dänemark, Finnland und Norwegen zusammen. Mehr als 50 Prozent der Toten waren alte Menschen aus Alten- und Pflegeheimen und Menschen, die häusliche Altenpflege in Anspruch nahmen. Bei diesen Zahlen wurden Schwedens langjährige Versäumnisse in der Altenpflege deutlich. Wie Kritiker meinen, sei die Privatisierung dieses Sektors in den vergangenen Jahren ein großer Fehler gewesen. Den zumeist schlecht bezahlten Pflegekräften, die oft nicht Schwedisch sprechen und ungenügend informiert waren, wurde lediglich der Rat gegeben, Zuhause zu bleiben, wenn sie sich krank fühlten. Da die Pflegekräfte auf Stundenlohnbasis arbeiten, blieb niemand Zuhause, wenn es im Hals kratzte. Und so konnte das Coronavirus sich bei den Alten ausbreiten. Die Regierung sieht nun dringenden Handlungsbedarf geboten, sonst könnten es bald 8.000 bis 20.000 Coronatote sein.
Derweil verringert sich die Zahl der Neuinfektionen aber, weshalb die Regierung bei ihrem moderaten Weg bleiben will. Wie man hier meint, könne man so auch mehrere Jahre durchhalten.

Siehe auch:  Vogelgrippe - Schweinegrippe - Corona

Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1246 f.

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